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Montag, 14.01.2008

Wir lesen uns im Bollywoodblog!

Wie die verbliebenen Leser sicher bemerkt haben, ist es in meinem Blog in den vergangenen Monaten zunehmend stiller geworden. Die Gründe dafür sind vielfältig und da im selben Maße wie die Häufigkeit der Beiträge sank auch die Besucherzahlen rapide in den Keller schossen, habe ich mich entschieden, meinen Blog zu schließen. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, schließlich blogge ich mittlerweile schon seit mehr als zwei Jahren, nämlich seit September 2005. Ein Blog macht aber nur dann Sinn, wenn er regelmäßig aktualisiert wird - ich schaue ja selbst bei vielen Blogs regelmäßig vorbei und weiß daher, dass man als Leser schnell das Interesse verliert, wenn die Einträge seltener werden.

Was mir meine Entscheidung meinen Blog zu schließen deutlich erleichtert hat, ist die Tatsache, dass Michael so lieb war, mich zukünftig bei sich im Bollywoodblog mitschreiben zu lassen. Vor allem auf das Posten von Filmreviews möchte ich nämlich nicht verzichten und ich freue mich sehr, dies zukünftig im Bollywoodblog tun zu können.

Abschließend möchte ich mich nun bei allen Lesern bedanken, die hier in den letzten zwei Jahren ab und zu vorbeigeschaut haben - bei den aktiven, die auch mal Beiträge kommentiert haben, ebenso wie bei den stillen. Ich hoffe wir lesen uns im Bollywoodblog!

Sonntag, 16.12.2007

Kreative Pause bis zum 15.01.2008

Wie unschwer zu erkennen ist, ist in meinem Blog in der letzten Zeit wenig los. Ich gönne mir deshalb mal eine einmonatige, kreative Pause, in der ich mir Gedanken darüber machen werde, wie es hier weitergeht. Am 15.01. melde ich mich dann zurück.

Bis dahin wünsche ich allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr!

Donnerstag, 29.11.2007

Kurzreview: Barsaat

Dienstag, 27.11.2007

Review: My Wife's Murder

My Wife's Murder

Review Nr. 90: My Wife's Murder aus dem Jahr 2005

Kurz gesagt: Kurzweilig, aber mäßig inszeniert (6.5/10)

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Donnerstag, 22.11.2007

OSO in Berlin!

...zumindest war gestern im RADHA eine Raubkopie des Films zu sehen. Ich hab mich natürlich bemüht, nicht hinzugucken ;), in jedem Fall ist es aber erschreckend zu sehen, wie schnell die Dinger zu haben sind...

Der eigentliche Grund, weshalb ich da war, war jedoch der Deutsch-Indische Filmclub, der gestern den Film "Black Friday" mit Kay Kay Menon zeigte. Eine Review wirds dazu nicht geben, da ich einen schlechten Sitzplatz hatte, von dem aus ich die Untertitel kaum lesen konnte und ich demenstprechend nicht allzu viel verstanden habe... Nur so viel sei gesagt: Aufgrund der nüchternen Erzählweise und dem Fehlen einer zentralen Identifikationsfigur erweckt der Film trotz des grausigen Themas kaum Emotionen. Das ist höchstwahrscheinlich auch so vom Regisseur gewollt, ob es nun aber gut oder schlecht ist, ist natürlich eine andere Frage.

Übrigens muss ich meine Facharbeit doch erst einen Monat später abgeben, ich hab also noch die ganzen Weihnachtsferien Zeit, daran zu schreiben. Denjenigen, die sich freundlicherweise bereit erklärt haben, das ganze Korrektur zu lesen, werde ich den Text deshalb erst Mitte Dezember zuschicken.

Donnerstag, 15.11.2007

Review: Yun Hota Toh Kya Hota

Yun Hota Toh Kya Hota

Review Nr. 89: Yun Hota Toh Kya Hota aus dem Jahr 2006

Kurz gesagt: Unausgegoren und mässig inszeniert (5/10)

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Dienstag, 13.11.2007

Ab ins Kino!

Nicht Bollywood, aber trotzdem absolut sehenswert: "Lions for Lambs" (aka "Von Löwen und Lämmern"), der neue Film von Robert Redford. Der spielt zwar nur in einem kurzen zeitlichen Rahmen und besteht größtenteils aus Gesprächen, versteht es aber trotdem, mitzureißen. Bei mir hinterließ er einen bleibenden Eindruck, zunächst war ich bewegt, dann nachdenklich und schließlich traurig bis deprimiert. Denn Lions for Lambs wirft viele große Fragen auf, denen man völlig machtlos gegenüber steht, und die, anders als viele Kritiker meinen, nicht nur die USA betreffen, sondern uns alle. Dass er diese Fragen unbeantwortet lässt ist gut, denn nur so sieht man sich als Zuschauer gezwungen, sich wirklich Gedanken zu machen. Zumal es wohl ohnehin keine allgemein gültigen Antworten dazu gibt.

Außerdem toll: Die Schauspieler, wobei Tom Cruise allen die Show stiehlt. Man kann von ihm als Mensch ja halten was man will, aber als Schauspieler ist er wirklich grandios und ich glaube kaum, dass jemand die Rolle des scheinheiligen Politikers überzeugender hätte mimen können als er. An zweiter Stelle würde ich Meryl Streep ansiedeln, die auch eine sehr gute, wenn auch nicht makellose Darstellung liefert. Besonders beim anfänglichen Smalltalk ist das Duo Curise-Streep eine wahre Freude.

Müsste ich diesen Film bewerten, würde ich ihm wohl 9 von 10 Punkten geben. Ob es gut oder schlecht ist, dass der Film die oben beschriebene Wirkung hat, muss jeder für sich entscheiden, ich war zumindest tief beeindruckt, denn ich habe noch nie einen Film erlebt, der mich so beschäftigt hat.

Lions for Lambs trägt denn auch eine gewisse Mitschuld daran, dass ich am Sonntag nicht zu CDI gegangen bin, denn das musste ich erstmal verarbeiten. Zumal so ein einsamer Besuch im Cinestar am Potsdamer Platz auch herzlich wenig Spaß macht - da lob ich mir doch die tolle Atmosphäre im kleinen City Kino Wedding. Schade, dass wir dort wohl keine Bollywoodfilme mehr sehen werden, denn auch wenn ich bis dahin immer doppelt so lange gebraucht habe, wie zum PP, so war ein Besuch dort irgendwie immer ein tolles Erlebnis, sogar alleine.

Und zu guter Letzt noch ein paar Worte zur neuen Filmfare. Die hat zu meiner großen Freude eine ganze Reihe von Schauspielern auf dem Cover, die vor allem abseits des Mainstreams zu sehen sind: Konkona Sen Sharma, Raima Sen, Atul Kulkarni, Ranvir Shorey und Irrfan Khan. Ich mag zwar diese "Stars fragen Stars"-Taktik, die die Filmfare neuerdings so zu lieben scheint, nicht besonders, aber lesenswert ist die Sache trotzdem. Zumal die feinen Unterschiede zwischen denen, die einfach ein paar universelle Fragen stellen und denen, die sich etwas mehr Mühe geben (Atul!!) recht interessant zu beobachten sind. Außerdem gibts einen Artikel zu Shabana Azmi und ein Interview mit RGV - endlich mal wieder eine lesenswerte Ausgabe, also!

Freitag, 09.11.2007

2.9 : 2.75

...so lautet der aktuelle Stand des Average Ratings der von mir so heißgeliebten Sammlungen externer Reviews bei IndiaFM für die beiden Diwali-Knaller Saawariya und Om Shanti Om. Wobei es interessanterweise Saawariya ist, der zur Zeit die Nase vorn hat. Sicher, das wird sich noch ändern, schließlich haben haben viele Kritiker die beiden Filme noch gar nicht gesehen und außerdem kommt ganz allmählich, wie im Bollywoodblog berichtet wird, eine leichte Anti-Saawariya-Stimmung auf. Es bleibt also spannend!

Im Übrigen gab es in den letzten Tagen einige Events mit großem Staraufgebot, schicke Bilder gibts so zum Beispiel von der Saawariya Premiere, einer "Diwali function" in Mumbai und einer Werbeveranstaltung mit dem Race-Team. Modische Fehltritte natürlich inklusive, wobei ich dieses Outfit von Sonali Kulkani besonders gruselig fand, auch wenn Bipasha und Lara sich auch nicht gerade von ihrer besten Seite präsentierten.

Aber genug geklatscht, ich wollte mich nämlich noch dafür entschuldigen, dass es hier im Blog immer ruhiger wird... Gandhi ist Schuld, denn Ende November will ich mit meiner Facharbeit fertig sein und bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Danke an alle, die trotzdem ab und zu noch vorbeischaun :)

Dienstag, 30.10.2007

Review: Gandhi, My Father

Gandhi, My Father

Review Nr. 88: Gandhi, My Father aus dem Jahr 2007

Kurz gesagt: Gut gespieltes und inszeniertes Drama, dem es leider nicht wirklich gelingt, mitzureissen (7.5/10)

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Samstag, 27.10.2007

Jab We Met und No Smoking released!

Gestern war es endlich so weit, Jab We Met kam in die Kinos. Und die bisher erschienen Kritiken sprechen überwiegend von einer gelungenen, aber nicht allzu originellen Romanze, sprich: Der Film entspricht wohl ziemlich genau dem, was wir erwartet haben. Die Durchschnittsbewertung bei den ""External Movie Reviews" ist mit 3.13 von 5 Punkten denn auch ganz ordentlich und wir dürfen uns weiterhin auf den Film freuen. Weniger positiv fallen im Gegensatz dazu die Bewertungen von No Smoking aus, dem neuen Film mit John Abraham, der ebenfalls am Freitag in die Kinos kam (Average Rating bei IndiaFM: 1.5/5). Kritik hagelts vor allem für die Story, die wohl ziemlich wirr und schwer nachvollziehbar sein soll. Schade, auch wenn ich kein Fan von John bin, sah No Smoking für mich eigentlich nach einem ganz brauchbaren Film aus.

Dann sei noch kurz erwähnt, dass, da es ja seit kurzem die CD zu kaufen gibt, der Soundtrack von Aaja Nachle seit ein paar Tagen online anhörbar ist (z.B. Music India Online) und dass ich ihn mit Ausnahme des bereits bekannten Titeltracks ziemlich schwach finde. Vor allem dieses englische Lied ist wirklich grauenhaft.